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Ihre Bewertung.

 

Fundierte Bewertungen & Wertgutachten aus fachlich versierten Händen.

Was Sie zum Thema Grundstücksbewertung wissen sollten!
Wenn Sie den aktuellen Wert eines Grundstückes oder einer Immobilie im Rahmen der Grundstücksbewertung ermitteln lassen wollen, sollten Sie hierzu ein paar wichtige Hintergrundinformationen kennen. In der Regel erfolgt eine derartige Bewertung für Versicherungen, Finanzierungen oder um eine realistische Preisvorstellung bei einem Verkauf zu erhalten. Grundlage ist seit 2010 die Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV). Die noch recht junge ImmoWertV hat die neuen Bundesländer vollständig berücksichtigt und kennt die Auswirkungen des demografischen Wandels, wie auch die Internationalisierung der Immobilienwirtschaft. Gleichzeitig wurden die neuen Entwicklungen von sozialen Städten und Stadtumbau registriert. Selbst energetischen Eigenschaften der Gebäude sind erfasst.
Wer kann eine Grundstücksbewertung vornehmen?
Um zu einem bestimmten Stichtag den Verkehrswert (=Marktwert) für bebaute und unbebaute Grundstücke festzulegen, muss diese Wertermittlung auf Basis fundierter betriebswirtschaftlicher, bautechnischer und juristischer Sachkenntnisse vorgenommen werden. Die damit beauftragten Sachverständigen verfügen über eine wissenschaftliche Universitäts- oder Fachhochschulausbildung in Bauingenieurwesen, Architektur, Vermessungsingenieurwesen, Betriebswirtschaftslehre, Immobilienökonomie, Bauökonomie, Raumplanung oder mehrjährige Erfahrung in entsprechenden Berufen und zusätzlichen Qualifizierungen auf dem Gebiet der Grundstücksbewertung.
Die drei Verfahren der Grundstücksbewertung bzw. Immobilienbewertung.
Hierbei kommen das Vergleichswert-, das Sachwert- sowie das Ertragswertverfahren in Frage. Diese drei Varianten sind in der Immobilienwertermittlungsverordnung geregelt und genießen auch die volle Anerkennung in der täglichen Gerichtspraxis. Es existieren zusätzlich noch einige Wertermittlungs-Richtlinien (WertR), die jedoch nur in besonderen Fällen zusätzlich zu berücksichtigen sind.

 

Das Vergleichswertverfahren
Dies kommt zur Anwendung, wenn eine genügende Anzahl von Vergleichsobjekten im nahen Umfeld vorhanden sind und wird am ehesten für unbebaute Grundstücke und Eigentumswohnungen genutzt. Die Kaufpreise solcher Objekte (sofern die Werthaltigkeit dem zu bewertenden Objekt hinreichend ähneln) dienen dann als Vergleichswert und geben die Grundlage für die Grundstücksbewertung. Doch Achtung: Sollte Ihre Immobilie – durch eine exponierte Lage oder exquisite Ausstattung – sehr spezifisch sein, ist das Vergleichswertverfahren eindeutig ungeeignet! (siehe dazu: § 15 ImmoWertV)

Das Sachwertverfahren
Häufig genutzt für in Eigennutzung befindliche Einfamilienhäuser. Dabei wird der reine Grundstückswert zwar oft nach dem Vergleichswertverfahren ermittelt, jedoch die gesamte bauliche Anlage (Gebäude, Garagen, Außenanlagen wie Pool, Gartenhäuser, Zufahrten und ähnliches) nach den Herstellungskosten berechnet. Die Summe aus dem Wert für das Grundstück und dem ermittelten Sachwert ergibt dann den effektiven Verkehrswert. (siehe dazu: § 21 – 23 ImmoWertV)

Das Ertragswertverfahren
Die bevorzugte Wahl, wenn für die Grundstücksbewertung die mögliche Ertragserzielung durch das Objekt entscheidend ist und es sich vorrangig um ein Immobilieninvestment handelt. Also bei Wohnobjekten ab drei Einheiten, Gewerbeimmobilien und Betreiberimmobilien (wie Hotels, Krankenhäuser, Kinos etc.), bei denen der Eigentümer auf Profit durch Miet- oder Pachteinnahmen setzt. Auch hier wird der reine Grundstückswert, wie bei dem bereits erwähnten Sachwertverfahren, ermittelt. Der Wert der Bebauung wiederum – vom Grundstück unabhängig -, auf der Grundlage des jeweiligen Ertrages berechnet. Die ermittelte Gesamtsumme dieser Grundstücksbewertung ergibt dann den aktuellen Verkehrswert für das Objekt. (siehe dazu: § 17 – 20 ImmoWertV)

Fazit zum Thema Grundstücksbewertung
Eine fundierte Grundstücksbewertung gehört in fachlich versierte Hände, um für rechtsverbindliche Geschäfte eine wirklich korrekte und unanfechtbare Grundlage aufweisen zu können. Die zu berücksichtigen Variablen sind vielfältig und lediglich der gut geschulter Sachverständige kennt die im Einzelfall anzuwendende Berechnungsgrundlage, die speziellen Vorgaben der Immobilienwertermittlungsverordnung und eventuell noch zu berücksichtigender Wertermittlungs-Richtlinien für Ihre Immobilie.

 

Verlassen Sie sich auf unsere Kompetenz, wenn es um so etwas wichtiges wie Ihre Immobilie geht.
Gerne erstellen wir Ihnen eine unverbindliche und kostenfreie Bewertung Ihrer Immobilien oder ein detailliertes Wertgutachten.